Mobilität

Mobilität ist der Schlüssel zu einem selbstständigen Leben. Ein Senior, der nicht mehr ausreichend mobil ist, kann alleine keine Einkäufe tätigen, nicht zum Arzt gehen und keine Geschenke für die Kinder kaufen. Daher ist es wichtig, dass Senioren z.B. länger Autofahren können oder in der Lage sind, selbstständig eine Zugfahrkarte zu kaufen. Gute Entwicklungen auf diesem Gebiet sind die OV-Chipkarte (die in den Niederlanden alle Papiertickets ersetzt hat) und der Service von Valys (niederländische Webseite). Das interaktive Produkt ‚reismaatje’ warnt den Senior rechtzeitig wann es an der Zeit ist auszusteigen und sorgt dafür, dass die Mitarbeiter von Valys jederzeit wissen, wo besagter Senior sich befindet, auch bei Verspätungen.

Eine Frau steigt in den Zug ein.

Manchmal liegt die Lösung nicht in der Unterstützung der Mobilität, sondern in der Möglichkeit, Angelegenheiten von zu Hause aus regeln zu können. Lebensmittel (z.B. Edeka24), komplette Mahlzeiten (z.B. Apetito) und Kleidung (z.B. OTTO) können nach Hause geliefert werden. Das Onlinebanking wird stets einfacher (z.B. ING-DiBa) und chronisch-kranke Patienten können ihre Vitalwerte mit Hilfe der Health Buddy von Bosch Telemedizin auf elektronischem Wege an ein medizinisches Servicezentrum senden.

Für Senioren mit Erinnerungs- und/oder Orientierungsproblemen, die den Weg nach Hause oder zum Supermarkt nicht mehr finden können, werden spezielle Navigationssysteme entwickelt. Auch innerhalb eines Pflegeheims kann ein Rollator mit Navigationssystem die Arbeit der Pfleger erleichtern. Wir wollen allerdings verhindern, dass Pfleger die Zeit, die der persönlichen Zuwendung vorbehalten ist, damit verbringen, dem Senior das Navigationssystem zu erklären. Darum hilft SeniorWise gern dabei, derartige Systeme benutzerfreundlich für Senioren zu machen.