Nachtruhe

Nicht jedem Senior ist eine gute Nachtruhe vergönnt. Etwa die Hälfte der Menschen über 65 klagt über chronisch schlechten Schlaf. Auch Demenz kann dazu führen, dass Menschen ihren Tag- und Nachtrhythmus verlieren oder ihr Bett nicht mehr wiederfinden können. Einige dieser Probleme können mit Medikamenten behoben werden.

Eine Frau liegt im Bett.

Beispiele für interaktive Produkte, die einen (kleinen) Beitrag zur besseren Nachtruhe liefern, sind die Philips Wakeup Light und die Withings Aura. Geraume Zeit, bevor der Nutzer aufstehen muss, beginnt die Helligkeit zuzunehmen. Auf diese Weise wird ein Sonnenaufgang simuliert.

Pfleger von Demenzkranken selbst haben auch oft Mühe, ausreichend Schlaf zu bekommen, weil sie nachts ein Auge auf die betreffende Person haben müssen. Ein Drucksensor (z.B. von Casenio) im Bett des Zupflegenden in Kombination mit einem speziellen Wecker beim Pfleger, kann da Abhilfe schaffen. Der Pfleger kann dann auch aus größerer Distanz sehen, ob der Senior im Bett liegt und muss nur bei Auffälligkeiten (zu lange im oder außerhalb des Bettes) etwas unternehmen.